Ein ganz kleiner Blick in Rutenbauer´s Werkstatt
Dieser Artikel wurde am 16. Juli 2010 erstellt von Michael Dittert
Zum Hobby-mässigen Gespliesstenbauen braucht es zum Glück nicht viel Platz. Weil ich weiss, wie ungeduldig Ralf auf seinen nächsten “Stecken” wartet, hier mal ein Schnappschuss von heute aus der Werkstatt… Dank meinem neuen MP3 Player von Ralf geht die Arbeit viel besser von der Hand. Tausend Dank!
Heute war Lackieren angesagt – oder sollte ich besser sagen “Coating”? Denn diese neue Art, hauchfeine PU-Schichten aufzutragen, die mir mit ihrem matten Glanz und ihrer minimalen Schichtdicke (keine Kantenverrundung!) so gefallen, das hat mit dem guten alten Bootslack nun wirklich nichts mehr gemeinsam. Hier stehen nun: 2 Garrison-Taper 193 zum Döbelärgern für mich und eine Spezialversion für Ralf´s nächsten Dänemark-Trip.
Zu den Rollenhaltern und Griffen haben wir lange nachgedacht, uns dann für Ralf´s – ganz Splitcane-untypisch – mal für einen Metall-Rollenhalter entschieden, denn es ist eine kraftvolle Rute, die vielleicht sogar einmal am Meer eingesetzt wird (hey, irgendwann zeige ich Dir mal, wie man Pollaks auf Streamer fängt, alter Knabe!). Die Garrison-getaperten Rütchen haben Rollenhalter, deren Holzeinlagen von Hand gedrechselt wurden: eine mit karelischer Maserbirke, meinem absoluten Lieblingsmaterial und eine, die mein Freund Uwe aus bestem Olivenholz gedrechselt hat (der Mann hat es drauf).
Vielleicht noch ein kleiner Blick in mein Holzlager? Hier liegen die Schätze für zukünftige Arbeiten… Maserbirke (logisch), Eibe, Thuja, Vogelaugenahorn uvm. Damit kein Stück wie das andere wird!
Und wenn ich mal keine Lust habe, 60 Grad Spleisse aus Tonkin zu hobeln, dann wird aus dem Holz ´mal ein Messer, davon ein anderes Mal mehr…



Ja, das mit der Bestechung (MP3 Player) hat funktioniert, die Rute ist fertig.
Grüße
Ralf